Bild - schwebende Feder

Ent-Spannung

Entspannung im Alltag finden - doch es geht!

"Der Tag hat 24 Stunden, ... und dann kommt die Nacht dazu."
Wenn Sie solche Sätze kennen, vielleicht sogar leben oder einfach merken, es reicht alles nicht mehr ...dann wird es Zeit, nach neuen Wegen zu schauen. Aktivität und Bewegung sind wichtig. Zum Ausgleich brauchen wir Ruhepole, Zeit für Ent-Spannung. Einmal nicht grübeln, keine Probleme wälzen, sondern loslassen und zur Ruhe kommen. Das sind wichtige Themen geben Stress und als Burnout-Prophylaxe.

Vor lauter "Handeln" finden wir vielfach keine Zeit mehr für das so wichtige Erspüren, was uns gut tut, und seien es wenige Minuten mit tiefer Atmung oder einer bewussten Tasse Kaffee oder Tee in einer ruhigen Minute. Stressbewältigung steht im Vordergrund, wenn wir uns ständig zeitlich unter Druck setzen (lassen).

Es ist wichtig und wunderschön, wenn wir rasch im Denken sind, doch wenn sich unsere inneren Selbstgespräche, Gedanken verselbstständigen, sind sie vielfach nicht nutzbringend sondern behindernd. Es ist wichtig, diese Stimmen im Kopf bewusst wahrzunehmen und sie von Zeit zu Zeit, und sei es für wenige Sekunden oder Minuten, ganz auszuschalten. Wieder ins Spüren gehen, ins Hier und Jetzt zu kommen. Zu erfassen, wie es uns gerade jetzt geht und warum es so ist, wie es ist. Das ist ein Weg, um wieder zu mehr Kraft und Ruhe zu finden.

Das Wichtige ist eine Balance zwischen Handeln, Denken und Entspannung. Es geht darum, wieder Achtsamkeit und Bewusstsein für den jetzigen Augenblick zu entwickeln. Denn wir können nur im Jetzt leben, nicht in der erdachten Zukunft und nicht in der erlebten Vergangenheit.

Wie finden wir zu mehr Ruhe und Kraft, zu mehr Bewusstsein für den Augenblick?

Gerade die Atmung spielt eine zentrale Rolle bei Anspannung und Entspannung.

Doch dabei stören uns oft unsere Inneren Antreiber: Sei stark! - Streng dich an! - Beeil dich! - Sei gefällig! - Sei perfekt! Der Innere Antreiber ist sozusagen der Gegenpart des Inneren Schweinehundes, der uns auf der Couch hält, wenn wir uns eigentlich bewegen wollen/sollten. Bei Stress spielen die Inneren Antreiber oftmals eine große Rolle, daher lohnt es sich, sie kennenzulernen und ihnen ihre Grenzen aufzuzeigen.

Ein weiteres Thema ist Achtsamkeit. Die Atmung ist ein Zugang zu mehr Achtsamkeit mit uns und unserem Körper und unserem Denken. Viele von uns denken ohne Unterlass. Wir lassen uns von unseren Gedanken aus dem Moment entführen. Wir sind vielfach nicht im "Jetzt", sondern meist im "Nachher, Morgen, nächste Woche..." oder im "Hätte ich doch gestern besser anders reagiert". Also in der Zukunft und der Vergangenheit unterwegs, doch wo sind wir gerade "jetzt"? Was spüren wir? Was sehen wir? Was geschieht gerade jetzt und hier um uns herum?

Ist es Ihnen schon einmal passiert, dass Sie sich am Steuer Ihres Autos so in Gedanken verlieren, dass sie wie ein Automat fahren und erst nach einiger Zeit feststellen, wo Sie gerade sind? Haben Sie aus alter Gewohnheit eine falsche Ausfahrt genommen und gedacht: "Mist, hier wollte ich doch gar nicht hin"?

Das alles sind wichtige Hinweise darauf, dass wir uns verlieren, in Gedanken und Gefühlen, die nicht ins "Jetzt" gehören. Wir finden Kraft im Jetzt und in der Achtsamkeit, wenn wir uns die Zeit dafür nehmen und es üben. Es ist wie ein Sport oder eine Kunst, die man neu erlernt. Geben Sie sich etwas Zeit, bleiben Sie am Ball und üben Sie. Es wird nach wenigen Wochen immer einfacher, im Laufe des Tages immer mal kurz Innezuhalten, Gefühle zu spüren, Situationen neu zu erfassen, Menschen anders wahrzunehmen und Luft zu holen. Das ist deutlich wertvoller, als sozusagen mit der "Brille der Gedanken" auf der Nase einfach weiterzumachen. Neu "hinschauen", ohne direkt zu bewerten und zu denken, ist ein Weg in die Achtsamkeit und in die innere Mitte, in Ihre Mitte.

Lassen Sie uns nach Ihrem persönlichen "Energietopf" schauen und Wege finden, wie Sie auch in hektischen Zeiten mit wenigen Minuten oder an Wochenenden oder Abenden auch mit 1-2 Stunden Zeit für sich wieder zur Inneren Ruhe und Inneren Stimme finden können.

Gemeinsam finden wir im Gespräch, beispielsweise mittels walk & talk (Coaching-Spaziergängen in der Natur) Ihre Themen. Mit der Arbeit an Ihren Inneren Antreibern und Ihrem persönlichen Energietopf finden Sie zu mehr Klarheit und erkennen Ihre Ressourcen. Mit der Klarheit zu Ihren Energieräubern finden Sie den Weg zu mehr Innerer Ruhe und Ausgeglichenheit, weil Sie erkennen, was wichtig und möglicherweise nicht wichtig ist. Möglicherweise sind Atemübungen und Achtsamkeitsarbeit Ihr Weg ins Hier & Jetzt und zu mehr Innerer Ruhe und Zeit für die Dinge, die wirklich wichtig für Sie sind. Wir werden mit verschiedenen Techniken arbeiten und Sie werden feststellen, dass Entscheidungen und Antworten auf Fragen aus der Ruhe heraus fast wie von selbst kommen. Neue Ideen finden den Weg in Ihren Kopf, und Sie werden mehr Kreativität in Ihrem Alltag erleben und mehr Leichtigkeit.

Und Sie fördern damit Ihre Gesundheit, denn ein einprägsames und leider sehr wahres Zitat von Ulrich Schaffer, *1942, Fotograf und Schriftsteller, lautet: "Geh du vor," sagte die Seele zum Körper, "auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf dich." "Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für dich haben", sagte der Körper zur Seele. Das dieses Zitat oft zutrifft, erlebe ich seit vielen Jahren, daher auch meine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie, denn Krankheit beginnt vielfach im Kopf, in der Seele.

Einige Beispiele dafür, dass es Zeit für Ent-Spannung ist, finden Sie hier.

Ich freue mich, wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen und ich Sie auf diesem Weg ein Stück begleiten darf.